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Hüftschmerzen können verschiedenste Ursachen haben, welche den gesamten Organismus, insbesondere aber den Bewegungsapparat betreffen.
Erkrankungen bzw. Veränderungen der Lendenwirbelsäule, des Iliosakralgelenkes, des Beckens, der Oberschenkel aber auch der Kniegelenke und der Füße können Hüftschmerzen verursachen.
Der kundige Facharzt wird bei der Erhebung der Krankengeschichte gezielte Fragen stellen, z.B. zur Schmerzlokalisation, -stärke und –frequenz, aber auch zu Vorerkrankungen oder angeborenen Fehlstellungen, die eine wichtige Rolle bei der Schmerzentstehung an der Hüfte spielen können.
Dem Gespräch, das meist schon erste Rückschlüsse bzw. eine Eingrenzung der möglichen Erkrankungen hervorbringen kann, folgt die körperliche, das heißt klinische Untersuchung.
Diese besteht in der Regel aus einer Betrachtung des Patienten in verschiedenen Positionen (Inspektion), einer Tastuntersuchung (Palpation), verschiedenen Funktionstests und der Prüfung des Bewegungsumfangs, der dem Patienten (ohne Schmerzen) möglich ist.
Besonders bei Hüftbeschwerden kann die genaue Betrachtung des stehenden Patienten oftmals schon sehr aufschlußreich sein. Dysbalancen in bezug auf die Beinlängen oder die Muskelstärke sind so für einen Expertenblick bereits feststellbar. Durch tasten und mit speziellen Instrumenten kann beispielsweise ermittelt werden, ob eine Durchblutungs- oder Sensibilitätsstörung vorliegt. Aber nicht nur still stehend wird der Patient vom Arzt untersucht, wichtig ist es auch zu sehen, wie er sich bewegt und vor allem geht. Betrachtet wird dabei z.B., wie groß der mögliche Bewegungsumfang der Hüfte ist und wie weit die beine abgespreizt werden können, bis der Hüftschmerz entsteht.
Um Entzündungen zu ermitteln, können auch Blutuntersuchungen im Labor notwendig werden.
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